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25.08.2026

Verkehrsministerin Razavi informiert sich am FZI zum autonomen Fahren und Robotik

Austausch über autonome Mobilität und den Weg vom Testfeld in den Regelbetrieb

Forschungsschwerpunkt: Mobilität und Logistik

Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi und weitere Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung erlebten bei einem Besuch am FZI in Karlsruhe, wie KI, vernetzte Fahrzeugsysteme und digitale Infrastruktur zusammenwirken, um autonome Mobilität sicher in die Anwendung zu bringen.

Begleitet wurde die Ministerin von den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Becker und Dr. Thorsten Schwarz, dem Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Prof. Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, sowie Dr. Anne Benner, Referatsleiterin Mobilitäts- und Verkehrssteuerung und Niklas Schöllhorn, Referent für autonomes Fahren im öffentlichen Nahverkehr.

Testfeld Autonomes Fahren: Reallabor erprobt Mobilität der Zukunft

Die Delegation erlebte auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF-BW), wie Fahrzeuge auf mehr als 200 Kilometern öffentlicher Straßen sicher autonom bewegt werden und im Bedarfsfall aus der Ferne Assistenz hinzugeschaltet werden kann.

Betrieben wird das Testfeld vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Prof. Dr. Alexander Pischon stellte im Rahmen des Besuchs den autonomen Betrieb auf der Schiene als wichtiges Zukunftsziel vor, an dem die Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft bereits aktiv arbeiten.

Beim Austausch mit den Gästen betonte FZI-Vorstand und Leiter des TAF BW, Professor J. Marius Zöllner, dass Karlsruhe bereits über ein sehr gut funktionierendes Ökosystem verfügt, in dem Forschung, Wirtschaft, Verkehrsunternehmen und öffentliche Hand eng zusammenarbeiten. Das FZI bringt sich im Testfeld insbesondere mit Forschungsexzellenz, leistungsfähigen Testinfrastrukturen und seiner besonderen Kompetenz in Sachen Transfer ein.

Dr. Frank Mentrup wies auf die Rolle Karlsruhes in der Geschichte der Mobilität und ihrer Weiterentwicklung für die Zukunft hin. Heute zeichnet sich die Stadt durch ihre Stärke in der kooperativen Forschung für innovative und nachhaltige Mobilität aus.

Zukunftsinitiative für Roboter im öffentlichen Raum

Nach der Erkundung des Testfelds Autonomes Fahren erfuhren die Gäste im FZI Living Lab Service Robotics mehr zu dem geplanten Testfeld Urbane Robotik, einem Reallabor für Forschung und Innovation auf dem Feld der Robotik im öffentlichen Raum in Baden-Württemberg.

Wie nachhaltige Lösungen in die Anwendung kommen

Der Besuch zeigte: Durch die Forschung am FZI entsteht Innovation, die weit über das hinausgeht, was in den Medien und der Öffentlichkeit bisher ankommt.

Zentral für die Fortentwicklung sind nun feste Innovationspartnerschaften, eine verlässliche Finanzierung und ein verbindlicher Rechtsrahmen, der hilft, nachhaltige Lösungen in die Praxis zu bringen.

Über das FZI

Das FZI Forschungszentrum Informatik mit Hauptsitz in Karlsruhe und Außenstelle in Berlin ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Sie bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Betreut von Professor*innen verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Das FZI ist Innovationspartner des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und strategischer Partner der Gesellschaft für Informatik (GI).