Ein Schwerpunkt des FZI ist die KI-gestützte Bild- und Sensorverarbeitung. Hier werden Algorithmen zur automatischen Erkennung und Segmentierung von Körperregionen sowie relevanter Hautstellen entwickelt. Dazu wählt und integriert das FZI geeignete Kamera- und Sensorsysteme, trainiert entsprechende Machine-Learning-Modelle und stellt deren zuverlässige Einbindung in die robotische Plattform sicher.
Darüber hinaus verantwortet das FZI die natürliche Sprachverarbeitung im Projekt. Es entwickelt ein System zur Verarbeitung natürlichsprachlicher Eingaben, das die Informationen erkennt und korrekt interpretiert. In diesem Kontext werden große Sprachmodelle (LLMs) recherchiert, trainiert, getestet und für den medizinischen Einsatz optimiert. Ziel ist es, Spracheingaben des Fachpersonals in ausführbare Roboterprogramme zu übersetzen und damit einen No-Code-Programmieransatz zu realisieren. Ergänzend entwickelt das FZI ein interaktives Dialogsystem, das Unsicherheiten erkennt und durch gezielte Rückfragen auflöst.
Im Bereich Systemintegration und Robotik entwickelt das FZI Schnittstellen zwischen Robotersystem, Backend und Sensorik und achtet dabei auf eine modulare, skalierbare und sichere Architektur. Zusätzlich unterstützt es das Datenmanagement, die Speicherung von Programmen sowie die Interoperabilität mit bestehenden medizinischen IT-Systemen.
Neben den technischen Aufgaben ist das FZI auch in Usability-Evaluation, Nutzertests, ethische Reflexion, Projektkommunikation und Wissenstransfer eingebunden. Es analysiert Testergebnisse, leitet Optimierungspotenziale ab und bringt seine Expertise zu Datenschutz, Fairness und Akzeptanz von KI-Systemen ein. Damit trägt das FZI maßgeblich dazu bei, dass HELIA technisch leistungsfähig, nutzerorientiert und verantwortungsvoll im klinischen Umfeld eingesetzt werden kann.
Das Hauptaugenmerk des FZI in diesem Forschungsschwerpunkt liegt auf der praxisnahen Erforschung der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz (KI). Innovative KI-Lösungen werden entwickelt und für unserer Partner und Kunden in Anwendungsbereiche wie Mobilität, Robotik, Gesundheitstechnik, Logistik, Produktion sowie Ver- und Entsorgung transferiert.
