FZI Open House 2021

Die Workshops

Unsere Workshops beim FZI Open House: Wir tauchen thematisch tiefer ein und geben unser Know-how weiter. Fünf Workshops erwarten Sie.

Das Universal Safety Format zur automatisierten Generierung von sicherer Software

In diesem Online-Workshop werden ein einführender Überblick über Herausforderungen und Chancen bei der Entwicklung von Safety-Software sowie einem Lösungsansatz zur Automatisierung und Steigerung von Qualität durch das Universal Safety Format (USF) gegeben. Nachfolgend werden USF-basierte Werkzeuge zur Automatisierten Erzeugung von Safety-Software und zum Verweben von Safety-Software zu sicherer Software in einem modellbasierten Entwurfsablauf gegeben.

Der Workshop richtet sich an Entwickler*innen von hardwarenaher Software und Embedded Systems.

Workshop-Inhalt

  • Herausforderungen und Chancen bei der Entwicklung sicherer Software
  • Verständnis der Prinzipien der USF zur Safety-Spezifikation und Transformation
  • Nutzung des Werkzeugs Safety-Weaver zur USF-basierten Generierung und zum Einbau von Safety-Software in funktionale Software
  • Nutzung des Werkzeugs USF-Editor zur Modellierung von Safety-Maßnahmen und funktionaler Software sowie zur Dokumentation von Entwurfsabsichten

Referenten

  • Dr. Alexander Viehl, FZI Forschungszentrum Informatik: Einleitung in Software Safety und das Universal Safety Format (USF)
  • Dr. Klaus Birken, itemis AG: SafetyWeaver: Generierung sicherer Software
  • Michael Benkel, ScopeSET GmbG: USFEdit: Modellierung von Safety-Maßnahmen und Verknüpfung mit funktionaler Software

Voraussetzungen

  • Vorwissen: Grundkenntnisse in Embedded Software Entwicklung
  • Fachliche Tiefe: Mediate + Expert
  • Erforderliche Technik: Internetzugang

Data-Driven Development in Automotive

Hands-On datenbasierte Analyse und Nutzung eines exemplarischen Datensatzes aus dem Automotive-Kontext. Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden zuerst in einen typischen Datensatz aus dem Bereich der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen eingeführt und lernen im Anschluss verschiedene Ansätze und Methoden der Datenanalyse kennen, um konkrete Problemstellungen im Bereich der datengetriebenen Entwicklung zu lösen. Der Workshop wird interaktiv durchgeführt, Teilnehmende benötigen nur einen aktuellen Webbrowser.

Der Workshop richtet sich an Exper*innen im Bereich Automotive + Interessierte aus allen Bereichen. Die Teilnahme ist auf 20 Personen begrenzt.

Workshop-Inhalt

  • Vermittlung von Verständnis und systematischen Herangehensweisen an Datensätze speziell im Bereich der automobilen Funktionsentwicklung
  • Überblick über Ansätze und Methoden zur Nutzung von Daten im Entwicklungsvorgehen
  • Integrationsmöglichkeiten in bestehende Entwicklungsvorgehen
  • KI-Methoden vs. Regelbasierte Ansätze
  • Exemplarische Use Cases aus dem Bereich der Fahrerassistenzfunktionen mit Mehrwerten / Lessons Learned

Referenten

  • Lennart Ries, FZI Forschungszentrum Informatik
  • Jacob Langner, FZI Forschungszentrum Informatik

Voraussetzungen

  • Vorwissen: Basiskenntnisse im Bereich Entwicklungsvorgehen im Automobil wünschenswert
  • Fachliche Tiefe: Mediate
  • Erforderliche Technik: PC, Internetzugang

Industrial AIoT mit Open-Source-Technologien

Open Source-Technologien stellen einen kostengünstigen Einstieg für die Umsetzung vieler KI-Anwendungen dar. Im Workshop stellen Wissenschaftler des FZI, die in großen Open Source-Projekten wie ROS oder der Apache Software Foundation aktiv sind, Projekte vor und zeigen an einem konkreten Anwendungsfall, wie sich mit Hilfe von Open-Source-Technologien innovative KI-Anwendungsfälle umsetzen lassen. Vermittelt wird Awareness über Open Source-Projekte im Bereich KI und Industrial IoT.

Referenten

  • Dr. Arne Rönnau, FZI Forschungszentrum Informatik
  • Dr. Dominik Riemer, FZI Forschungszentrum Informatik
  • Patrick Wiener, FZI Forschungszentrum Informatik
  • Philipp Zehnder, FZI Forschungszentrum Informatik

Voraussetzungen

  • Vorwissen: Grundkenntnisse der Begriffe
  • Fachliche Tiefe: Mediate
  • Erforderliche Technik: PC, Internetzugang

Moderne Logistikplanung durch Kopplung von Simulation und Optimierung

Mit Simulationsmodellen können Zusammenhänge in komplexen Systemen verdeutlicht werden, wodurch die Planung und Steuerung von Logistiksystemen gezielt unterstützt werden kann. Dabei eröffnet die Kopplung von Simulation und Optimierungsmethoden tiefgreifende Möglichkeiten zur Auslegung dynamischer Systeme, z. B. durch die virtuelle Inbetriebnahme von Steuerungsalgorithmen. Die Teilnehmenden bekommen anhand von Fallbeispielen aus Bereichen wie der diskreten Fertigung, der Krankenhauslogistik und der Güterlogistik auf der Letzten Meile einen Einblick in die zielgerichtete Verknüpfung von (ereignisdiskreter) Simulation und Optimierungsmethoden.

Der Workshop richtet sich an Mitwirkende bei der Planung und Steuerung von Logistiksystemen, Simulationskenner*innen.

Workshop-Inhalt

  • Überblick über die Verknüpfungsmöglichkeiten von Simulation und Optimierung
  • Möglichkeiten bei der Untersuchung von Fragestellungen zur Planung und Steuerung von Logistiksystemen mit Hilfe von Simulationsmodellen und Optimierung
  • Exemplarische Use Cases / Lessons Learned aus der diskreten Fertigung
  • Krankenhauslogistik und Letzten-Meile-Logistik

Referenten

  • Dr. Boris Amberg, FZI Forschungszentrum Informatik

Voraussetzungen

  • Vorwissen: Interesse an Simulation
  • Fachliche Tiefe: Mediate
  • Erforderliche Technik: Internetzugang

Erkennung von typischen Sicherheitslücken in der IT-Infrastruktur von KMU

Ein Ansatz zur Erkennung von Sicherheitslücken in der IT-Infrastruktur von Unternehmen stellt die Durchführung von sogenannten Pentests dar. Im Rahmen des Workshops werden die grundsätzlichen Schritte eines Pentests erläutert sowie an einer virtuellen Infrastruktur demonstriert. Die Teilnehmenden werden so für typische Schwachstellen in der IT-Infrastruktur von Unternehmen sensibilisiert.

Der Workshop richtet sich an Geschäftsführer*innen von KMU, IT-Verantwortliche, Systemadministrator*innen aus KMU.

Workshop-Inhalt

  • Grundlagen zur Durchführung eines Pentests
  • Kennenlernen von typischen Schwachstellen in der IT-Infrastruktur von Unternehmen.

Referenten

  • Dr. Ingmar Baumgart, FZI Forschungszentrum Informatik

Voraussetzungen

  • Vorwissen: Basiskenntnisse im Bereich IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit
  • Fachliche Tiefe: Beginner, Mediate
  • Erforderliche Technik: PC, Internetzugang