C2CBridge – Country to City Bridge
C2CBridge 1 – Analyse und funktionale Lösungskonzepte
Start: 01.2024
Ende: 12.2026
C2CBridge erforscht ein neuartiges ÖPNV-Angebot, in dem automatisiertes und vernetztes Fahren für den Übergang zwischen Stadt und Land erforscht wird.
C2CBridge erforscht ein neuartiges, individualisiertes ÖPNV-Angebot als attraktive und nachhaltige Alternative zum privaten Pkw für die Mobilität zwischen Stadt und Land. Im Mittelpunkt stehen kleine, elektrisch angetriebene und automatisierte Ruftaxis, die Fahrgäste flexibel und möglichst direkt befördern. Im urbanen Raum sollen sich mehrere Fahrzeuge elektronisch zu Platoons zusammenschließen, um Verkehrsfläche und Energie effizienter zu nutzen. Ergänzend verbinden Mobilitätshubs das neue Angebot mit bestehenden öffentlichen Verkehrsmitteln. Technische Entwicklungen werden dabei eng mit Mobilitätsplanung, Nutzeranforderungen und Akzeptanzforschung verknüpft und über virtuelle sowie physische Demonstratoren erprobt und evaluiert.
In Phase 1 entwickelt das FZI die wesentlichen Grundlagen für die Automatisierung der C2CBridge-Fahrzeuge. Dazu gehören die Anforderungen an die hochautomatisierte und kooperative Fahrfunktion, die Auslegung der Sensorik, die Betrachtung relevanter E/E-Schnittstellen sowie die V2X-Kommunikation. Im Zentrum stehen die Entwicklung und Untersuchung der Umfeldwahrnehmung, lokaler und fahrzeugübergreifend aggregierter Umfeldmodelle, kooperativer Bewegungs- und Trajektorienplanung sowie der Trajektorienregelung für Einzel- und Platoonfahrten. Die Automatisierungsfunktionen werden zunächst überwiegend virtuell konzipiert, simuliert und validiert.
