KIGLIS

Verfahren der Künstlichen Intelligenz für die Optimierung der Glasfasernetze am Beispiel einer intelligenten Stadt

Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Energie- sowie Kosteneffizienz von Glasfasernetzen deutlich zu steigern. Auf Basis von Anwendungen der Smart City und deren Anforderungen wird dieses Potenzial für optische Kommunikationssysteme, Infrastruktur- und Netzwerkplanung sowie Virtualisierung der Zugangsnetze untersucht. Im Fokus stehen autonome Fahrzeuge und Breitbandzugänge.

Glasfasernetze werden die Basis von 5G Mobilfunktechnologien im städtischen Netz darstellen. 5G ist ein enorm flexibliber Mobilfunkstandard und unterstützt entsprechend eine hohe Diversität von Anwendungen, insbesondere können verschiedenste Anforderungen an Datentransferraten und Latenzzeiten erfüllt werden. Hierzu werden Optimierungen, basierend auf künstlicher Intelligenz, für Glasfasernetze im Zugangssegment erforscht. Hierzu werden unter Anderem echtzeitfähige Sensorfelder einer Smart City, welche die Onboard-Sensorik von autonomen Fahrzeugen ergänzen können, bei gleichzeitiger Breitbandnutzung durch Passanten, betrachtet. Die Ergebnisse der Forschung werden anschließend am Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (BW) sowie der städtischen Glasfaserinfrastruktur demonstriert.

Das Projekt wird zusammen mit den Partnern Nokia Bell Labs, KIT, VPIphotonics, atesio und TelemaxX durchgeführt. Im Rahmen des Verbundprojekts liegt der Fokus des FZI auf der KI-unterstützten adaptiven Datenverarbeitung und -übertragung für das autonome Fahren in der intelligenten Stadt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/projekte/kiglis

  • Laufzeit: 10/2020 - 09/2023
  • Gefördert durch das BMBF mit Förderkennzeichen 16KIS1231

Ansprechpartner

Marc Zofka

Abteilungsleiter

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Werdegang

Marc Zofka studierte von 2007 bis 2010 Information Engineering an der Universität Konstanz mit dem Schwerpunkt Visual Analytics. Im Anschluss belegte er den Masterstudiengang Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seine Schwerpunkte liegen in den Gebieten Kognitive Systeme, Robotik und Sensorfusion.

Seine Masterarbeit mit dem Titel "Regularisierung der Korrespondenzfindung von Unterwasseraufnahmen" legte er am Lehrstuhl für interaktive Echtzeitsysteme in Kooperation mit dem Fraunhofer IOSB ab.

Seit Mai 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung TKS. Er ist im Bereich des energieeffizienten Fahrens und der  Verifikation von Fahrassistenzsystemen tätig.

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Telefon: +49 721 9654-366
E-Mail: zofka@dont-want-spam.fzi.de

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