Forschungsprojekte

FlexTools

Die modulare Toolbox für flexible Robotik kleinerer und mittlerer Automotive-Zulieferer

Start: 09.2023

Ende: 08.2026

Motivation

Automatisierungslösungen sind für zahlreiche Unternehmen, gerade auch in der Automobil- und Zulieferindustrie, von essentieller Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig ist die Einführung von Automatisierungslösungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Soll beispielsweise autonome mobile Robotik (AMR) in bestehenden und historisch gewachsenen Umgebungen, dem sogenannten Brownfield, zum Einsatz kommen, so stellen u.a. die gegebenen Restriktionen, gewachsenen IT-Systeme, fehlende Expertise verbundenen mit hohen Investitionskosten erhebliche Hürden dar.

Projektziel

FlexTools erleichtert den kosteneffizienten und beschleunigen Einsatz von flexiblen mobilen Robotertechnologien in der Produktionsversorgung und Intralogistik durch einen Bausteinkasten, der unterschiedliche Robotikkonzepte, austauschbare Planungs- und Steuerungsverfahren und digitale Zwillinge zur virtuellen Inbetriebnahme umfasst. Das FZI erforscht und entwickelt hierzu Ansätze für die flexible Ausgestaltung von Algorithmen für verschiedene Steuerungsebenen, von der Flottensteuerung über das Auftragsmanagement bis hin zu lokalen dezentralen Koordinations- und Anpassungsmechanismen. „Neugierige“ Roboter sollen darüber hinaus in die Lage versetzt werden, ihre verfügbare Zeit eigenständig sinnvoll einzusetzen. Teil der Entwicklungsstränge des FlexTools-Bausteinkasten sind zudem Komponenten für die standardisierte Anbindung der AMR zu digitalen Zwillingen oder Open-Source Algorithmen-Bibliotheken, welche die Interoperabilität und Einbindung der Technologie erleichtern sollen. Damit kann der Einsatz von mobilen Robotern virtuell erprobt, das Gesamtsystem geplant, optimiert und ausgelegt sowie neue Algorithmen getestet werden.

Vorgehensweise

Die Module des FlexTools-Bausteinkastens werden entlang der Anforderungen zweier repräsentativer Anwendungsfälle aus der Automobil- und Zulieferindustrie umgesetzt. Durch ein kontinuierliches Feedback der Projekt- und assoziierten Partner wird das System während der Projektdurchführung weiterentwickelt. So wird sichergestellt, dass das Vorgehen übertragbar ist und auch andere Unternehmen in die Lage versetzt, ihre Prozesse eigenständig weiterzuentwickeln.

Ansprechperson

Dr.-Ing. Katharina Glock

Bereichsleiterin
Bereich: Information Process Engineering

Forschungsschwerpunkt

Mobilität und Logistik

Autonome Shuttles, intelligente Logistik, Software-Defined Vehicles: Wir gestalten mit IT die vernetzte, sichere und nachhaltige Mobilität und Logistik von morgen.

Förderhinweis:
Das Forschungsprojekt „FlexTools – die modulare Toolbox für flexible Robotik kleinerer und mittlerer Automobilzulieferer“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie der Bundesrepublik Deutschland und von der Europäischen Union im Rahmen der NextGenerationEU unter dem Förderkennzeichen 13IK032 gefördert.

Konsortialführung:

Konsortialpartner:

Assoziierte Partner:

Weitere Projekte