ROBDEKON I und II
Robotersysteme für die Dekontamination in menschenfeindlichen Umgebungen
Start: 06.2018
Ende: 11.2026
Das Kompetenzzentrum ROBDEKON und die Arbeiten des FZI Forschungszentrum Informatik konzentrieren sich darauf, Robotersysteme, Technologien und Künstliche Intelligenz (KI)-Methoden zu entwickeln, die vor allem in explosionsgefährdeten beziehungsweise menschenfeindlichen Umgebungen eingesetzt werden können. Dabei geht es beispielsweise um kontaminierte Bereiche oder einsturzgefährdete Minenschächte.
Ziel ist es, Menschen durch intelligente Robotersysteme wie die Roboterplattformen Husky, ANYmal und Spot vor den Gefahren in kontaminierten Bereichen zu schützen. Außerdem sollen auch die Umwelt durch das Entfernen von Kontaminationen im Freien oder in Gebäuden entlastet und Gefahren minimiert werden. Hierfür wird ein 3D-Mapping-Framework entwickelt, um hochaufgelöste Karten der Umgebung zu erstellen, welche sowohl für die Bewegungsplanung als auch für intuitive Mensch-Roboter-Interaktionen am Leitstand genutzt werden können.
Bei dem 3D-Mapping-Verfahren konzentriert sich das FZI auf die Umsetzung speicher- und recheneffizienter Ansätze, die auch von fliegenden Drohnen in Minenschächten eingesetzt werden können. Außerdem werden KI-Verfahren entwickelt, die es ermöglichen, Gefahrenstoffe mit nur wenigen Trainingsdaten wiedererkennen zu können. Das Kompetenzzentrum trägt hiermit zur zivilen Sicherheit und damit auch zu mehr Lebensqualität in Deutschland bei.
In der ersten Projektphase von ROBDEKON wurden die Assistenzfunktionen von Grund auf entwickelt und mit Anwender*innen evaluiert. Zusätzlich wurde eine intelligente Sortieranlage entwickelt, die zum Beispiel verschiedene explosionsgefährdete Batterien auf einem Laufband mittels stationärer Sensor- und Robotereinheiten erkennt und trennen kann.
In der zweiten Projektphase ROBDEKON II werden die Assistenzfunktionen erweitert und verbessert sowie in einem Pliotszenario in einer möglichst realistischen Umgebung mit den Expert*innen evaluiert.
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