FZI treibt Data Spaces voran
Digitale Infrastruktur für die Energiezukunft Deutschlands
Warum Data Spaces für uns als Forschungseinrichtung und für das Energiesystem zentral sind
- Effizienz: Standardisierter Datenaustausch reduziert manuelle Prozesse und Kosten durch individuelle Schnittstellen – für ein effizienteres Energiesystem.
- Neue Geschäftsmodelle: Data Spaces erhöhen die Datenverfügbarkeit und ermöglichen datengetriebene Dienstleistungen, zum Beispiel für die Steuerung dezentraler Energieressourcen.
- Zukunftssicherheit: Als FZI setzen wir auf interoperable, anschlussfähige, souveräne Dateninfrastrukturen – für ein flexibles, stabiles und sektorenübergreifendes Energiesystem.
- Mehrwerte: Auflösung von Datensilos, Anstoß zu Standardisierung, klare Regeln für Datennutzung, Skalierbarkeit, Transparenz, Überprüfbarkeit und Modernisierung von Prozessen.
Das FZI und Data Spaces: Smart East in WeForming
Gemeinsam mit 14 Partnern entwickelten wir seit 2020 das Reallabor Smart East, ein smartes, energieoptimiertes und klimaschonendes Karlsruher Stadtquartier. Durch seinen Vorbildcharakter für die wirtschaftliche Energiewende in der Stadt wurde Smart East in das europäische Projekt WeForming eingebunden. Auf 140.000 m² werden auf 6 Liegenschaften PV-Anlagen, Blockheizkraftwerke, bidirektionale E-Auto-Ladestationen, Klimaanlagen und Batteriespeicher durch intelligente Steuerung optimiert koordiniert.
Für diese Koordination entwickeln und erproben wir seit dem Beginn von WeForming auch, wie Daten aus dem Quartier mit Energiemanagementservices über einen Datenraum zusammengebracht und verarbeitet werden können.
Handlungsempfehlungen für Politik und Branche
Das dena-Impulspapier zeigt: Data Spaces sind der nächste logische Schritt für die digitale, sektorenübergreifende Energiewende.
Es appelliert neben der Wirtschaft vor allem auch an die Politik für folgende Punkte:
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Wissen sichern und verbreiten: Alle bisher in Projekten involvierten Akteure müssen ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu Data Spaces weitergeben, um den Verlust von Know-how zu vermeiden.
- Prozesse digital neu denken und skalieren: Es braucht den Mut, Prozesse nicht nur ins Digitale zu übertragen, sondern die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um diese digital neu aufzusetzen. Erfolgreiche Use Cases müssen in den Regelbetrieb überführt werden.
- Data Spaces als öffentliche digitale Infrastruktur etablieren: Die deutsche Politik und Verwaltung müssen ihre bisherigen Aktivitäten zur Unterstützung von Data Spaces konsequent fortsetzen. Eine breite Allianz der Wirtschaft sowie gezielte politische Weichenstellungen sind erforderlich, um langfristig tragfähige Data Spaces zu etablieren.
- Datenkompetenz stärken: Mitarbeiter*innen müssen für die strategische Bedeutung von Daten sensibilisiert sowie die Aufbereitung von Daten gestärkt werden, um Data Spaces erfolgreich zu nutzen.
Materialien & Links:
Gemeinsam gestalten!
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Stellvertretender Abteilungsleiter ISPE
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter ISPE
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