Im Zentrum des Projekts steht ein interaktives Analyse- und Lernwerkzeug, das Beiträge aus digitalen Medien mithilfe von Methoden der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP) und erklärbarer künstlicher Intelligenz (XAI) analysiert. Das System identifiziert typische Muster und Merkmale manipulativer Inhalte und macht diese für Nutzerinnen und Nutzer nachvollziehbar sichtbar. Dadurch wird nicht nur eine Klassifikation von Inhalten ermöglicht, sondern auch ein Verständnis für die Mechanismen von Desinformation vermittelt.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist ein partizipativer Entwicklungsprozess. Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Schülerinnen und Schüler werden aktiv in Workshops und Co-Design-Prozesse eingebunden. Gemeinsam werden Anforderungen an ein digitales Lernwerkzeug erarbeitet und prototypische Lösungen entwickelt. Der entwickelte Prototyp wird im schulischen Kontext erprobt und iterativ weiterentwickelt. Ergänzend entstehen Leitfäden und Workshopformate, die Lehrkräfte bei der Integration des Dashboards in den Unterricht unterstützen.
Das FZI verantwortet insbesondere die Konzeption und Entwicklung des KI-gestützten Dashboards. Dazu gehören die Entwicklung von Methoden der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP) und erklärbaren künstlichen Intelligenz (XAI) zur Analyse von Desinformation sowie die technische Umsetzung des Systems. Darüber hinaus organisiert das FZI den partizipativen Entwicklungsprozess mit Schulen, Lehrkräften und Jugendlichen. In Workshops und Co-Design-Formaten werden Anforderungen erhoben und prototypische Lösungen gemeinsam entwickelt und getestet. Ergänzend führt das FZI wissenschaftliche Evaluationen durch und begleitet die Weiterentwicklung des Systems im schulischen Einsatz.
Mit Expertise in angewandter KI, Computational Social Science und Medizintechnik schaffen wir Lösungen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.


