DisCoBoard ausgezeichnet
FZI-Forschungsprojekt erhält den Anerkennungspreis des Wolfgang-Heilmann-Preises
Forschungsschwerpunkt: Digitale Gesellschaft
Das FZI-Projekt DisCoBoard wurde mit dem Anerkennungspreis (2. Platz) des Wolfgang-Heilmann-Preis ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung der Integrata Stiftung statt. Jonas Fegert, Leiter des FZI House of Participation (HoP), und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Maximiliane Linde präsentierten das Projekt vor Ort und nahmen die Auszeichnung stellvertretend für das gesamte Projektteam entgegen.
Im Projekt DisCoBoard entwickelt das FZI gemeinsam mit Jugendlichen ein KI-gestütztes Dashboard zur Erkennung und Einordnung von Desinformation. Inhalte aus sozialen Netzwerken sollen analysiert und potenziell manipulative Beiträge mithilfe erklärbarer Künstlicher Intelligenz gekennzeichnet und verständlich aufbereitet werden. Dabei kommen Verfahren der natürlichen Sprachverarbeitung zum Einsatz, um typische Muster von Desinformation sichtbar zu machen.
Das Projekt richtet sich insbesondere an Schüler*innen der Mittelstufe sowie an pädagogische Fachkräfte. Ziel ist es, Medienkompetenz nachhaltig zu stärken und junge Menschen zu einem kritischen Umgang mit Informationen in digitalen Räumen zu befähigen. Gefördert wird DisCoBoard im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Über den Wolfgang-Heilmann-Preis
Der Wolfgang-Heilmann-Preis würdigt Ansätze für eine verantwortungsvolle Nutzung von Informationstechnologie. In diesem Jahr lag der Fokus auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz demokratische Teilhabe stärken, Beteiligungsprozesse transparenter gestalten und gesellschaftliche Mitwirkung erleichtern kann.
